Solartechnik - Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen

Wir unterscheiden bei der Solarenergie zwischen Sonnenkollektoren und Photovoltaik/Solarzellen.

Sonnenkollektoren werden zur Erwärmung von Brauchwassser (Boiler) oder zur Heizungsunterstützung eingesetzt.

Im Mittelland rechnen wir mit einem Deckungsgrad von ca. 55 % bei Brauchwasser und ca. 25 % bei Heizungsunterstützung. Das heisst, dass pro Jahr etwas mehr als die Hälfte des benötigten Boilerwassers mit der Sonne erwärmt werden kann. Bei Heizungsunterstützung ist es möglich ca. 25 % des Energieverbrauchs mit Kollektoren abzudecken.

So kommt die Sonnenwärme ins Haus:
Die im Dach integrierten Sonnenkollektoren erwärmen sich bei Sonnenschein. Eine Pumpe transportiert die eingefangene Wärme über die Verbindungsleitung zum Wassererwärmer (Boiler).

Hier erwärmt der Wärmetauscher (Rohrschlangen im Wassererwärmer) im Laufe des Tages das kalte Brauchwasser auf die gewünschte Temperatur. Bei ungenügendem Sonnenangebot kann das Wasser in der Nacht zum Niedertarif mit der elektrischen Zusatzheizung aufgeheizt werden. Die Sonnenenergieanlage wird automatisch betrieben und überwacht.

Solarzellen/Photovoltaik werden zur Stromerzeugung genutzt. Photovoltaikanlagen sind geräuschlos, emissionsfrei und ohne bestehende Rückstände. In der Regel wird der erzeugte Strom an das Elektrizitätswerk verkauft. Je nach Versorger werden Preise bis ca. Fr. 0.35 pro kWh erzielt.

Den Haushaltstrom oder auch den Strom für Wärmepumpen kann der Benutzer vom Elektrizitätswerk zum üblichen Tarif beziehen. Für Wärmepumpen gibt es in den meisten Versorgungsgebieten zudem vergünstigste Preise.